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<oembed><version>1.0</version><provider_name>Geschichte und kulturelles Erbe</provider_name><provider_url>https://www.anv.ddnss.de</provider_url><author_name>Sheriff</author_name><author_url>https://www.anv.ddnss.de/index.php/author/admin1/</author_url><title>Ortschronik - Uhrenwerke Ruhla - Geschichte und kulturelles Erbe Ruhla hatte in den 1980er Jahren mehr Industriearbeitspl&#xE4;tze als Einwohner, war Sitz zweier Kombinatsstammbetriebe und ein Schwerpunkt der Uhren-, Maschinen- und Elektroindustrie der DDR.</title><type>rich</type><width>600</width><height>338</height><html>&lt;blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="3OLFd4BJkh"&gt;&lt;a href="https://www.anv.ddnss.de/index.php/ruhlaer-industrieroute-uhrenwerke/"&gt;&lt;span&gt;Ortschronik &#x2013; Uhrenwerke Ruhla&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;iframe sandbox="allow-scripts" security="restricted" src="https://www.anv.ddnss.de/index.php/ruhlaer-industrieroute-uhrenwerke/embed/#?secret=3OLFd4BJkh" width="600" height="338" title="&#x201E;&lt;span&gt;Ortschronik &#x2013; Uhrenwerke Ruhla&lt;/span&gt;&#x201C; &#x2013; Geschichte und kulturelles Erbe" data-secret="3OLFd4BJkh" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" class="wp-embedded-content"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;script&gt;
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</html><description>Der ehemalige Technische Leiter der Uhrenwerke Ruhla, Herr Artur Kamp, hat gemeinsam mit zwei Kollegen in der j&#xFC;ngeren Vergangenheit ein sehr umfangreiches und reich illustriertes Buch verfa&#xDF;t, welches aus der Perspektive der Uhrenindustrie einen umfassenden Querschnitt &#xFC;ber die seinerzeitige Produktionspalette und der hierzu genutzten Maschinen und Einrichtungen, von den Gr&#xFC;nder- bis in die Nachwendezeiten gibt. In Verbindung mit den Ver&#xF6;ffentlichungen der Fachvortr&#xE4;ge (siehe Reiter rechts oben), gibt es 'quasi nebenbei' eine sehr sch&#xF6;ne und anschauliche &#xDC;bersicht &#xFC;ber die Leistungsf&#xE4;higkeit des Gr&#xFC;nder-Unternehmens und seiner Nachfolgebetriebe, aber auch &#xFC;ber die allt&#xE4;glichen Probleme und Widrigkeiten, mit denen seinerzeit die Fachleute zu k&#xE4;mpfen hatten. In der damaligen DDR war es - von genehmigten Einzelausnahmen durch 'lupenreine' und in der Kader-Nomenklatur weit oben angesiedelte Genossen abgesehen - nicht erw&#xFC;nscht, da&#xDF; Spezialisten und Fachleute auf internationalem Parkett Vortr&#xE4;ge hielten, die sich mit strategischen oder technischen Details befa&#xDF;ten. Hierdurch war vieles im Westen unbekannt, was die tats&#xE4;chliche wirtschaftliche Leistungskraft und Innovation so mancher Betriebe betraf. In vereinzelten Ausnahmebetrieben gab es ja auch wirklich das vielzitierte 'Weltniveau', wie eben auch Teilbereiche der Uhrenwerke in Ruhla (die Technologie der DDR-Mikroelektronik hinkte jedoch trotz staatlicher Einflu&#xDF;nahme und Milliardeninvestitionen mit zunehmendem Abstand um Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte dem Weltmarkt hinterher). Freie Diskussionen oder unbeeinflu&#xDF;ter Erfahrungsaustausch waren in den Augen der f&#xFC;hrenden Genossen von Partei und Partei offenbar mehr als suspekt (der Klassenfeind h&#xE4;tte hier ja R&#xFC;ckschl&#xFC;sse ziehen, vielleicht auch gezielte Abwerbungen betreiben k&#xF6;nnen ...). Erst nach der Wende war dieser Erfahrungsaustausch m&#xF6;glich; leider kam dies f&#xFC;r viel zu viele Unternehmer und Fachleute zu sp&#xE4;t! Die Uhrenwerke in Ruhla waren jedoch in der gl&#xFC;cklichen Lage, ihr know how auch weiterhin und sichtlich erfolgreich kommunizieren zu k&#xF6;nnen.</description></oembed>
