Seitengalerie – letzte 30 Unterseiten mit und ohne inkludiertem Paßwortschutz

Erweiterte Vorab-Übersicht der 30 zuletzt bearbeiteten Unterseiten (komprimierte Ansicht, ohne und mit clientbezogenem Paßwortschutz, chronologisch sortiert).
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Die korrespondierende Übersicht der Unterseiten ohne Paßwortschutz können Sie hier aufrufen.
Alle geschützten Zugänge können auf dem lokalen Arbeitsplatz durch ein Paßwort-Resetting gesperrt werden und sind dann nur nach Neueingabe eines gültigen Paßwortes wieder zugänglich. Diese – individuelle – Ansicht ist nur auf diesem Arbeitsplatz / Client gültig.

Geschützt: Arche Nova-Website – Netzwerk-Monitoring

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Ortschronik – Die Industrie – Zum Geleit

Eine zusammengefaßte Darstellung über die historische Entwicklung der in Ruhla ansässigen Industrie.
Diesen Ausführungen vorangestellt sei eine mehrteilige historische Wirtschaftsgeschichte zu Beginn der 19. Jahrhunderts nebst einer, speziell Thüringen betreffende, Ausarbeitung aus dem Jahre 1921 und ein ausführliches Werk aus dem Jahre 1898 über Erfindungen und die Industrie im Speziellen.
Vorwiegend betrifft es auf unserer Website die metallverarbeitende und Tabakpfeifenindustrie. Bezug genommen wird außerdem auf die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Transformationsprozesse in Ruhla seit Beginn des 17. Jahrhunderts.
Im übrigen befinden sich auf unserer Website auch diverse kurzweilige Erzählungen, historische Nachschlagewerke und Schulbücher usw. über Wirtschaft, Politik, Religion und zum allgemeinen Interesse.
Zum Geleit:

Ruhla hatte in den 1980er Jahren mehr Industriearbeitsplätze als Einwohner, war Sitz zweier Kombinatsstammbetriebe und ein Schwerpunkt der Uhren-, Maschinen- und Elektroindustrie der DDR.
Mit der Wiedervereinigung folgte der Zusammenbruch der Industriebetriebe. Leerstehende Häuser und Industriebrachen wurden abgerissen oder umgestaltet. Die Ausmaße der riesigen Fabriken von einst lassen sich heute kaum noch erahnen.
Mit der Industrieroute Ruhla soll an die ehemals vorhandene und neue Innovationskraft der Menschen im Erbstromtal und ihrer Unternehmungen, Firmen, Produkte und Dienstleistungen erinnert werden. Sichtbar gemacht soll werden, was war, und was ist – und vielleicht uns auch erahnen lassen, was vor Ort zukünftig sein und neu entstehen könnte. Die Übersichten Industrie in Ruhla’ und Industrie in Thal geben eine Übersicht über die bedeutendsten Industrieunternehmen unsere lokalen Umgebung.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den entsprechenden Untermenüpunkten der o.g. Rubriken.
Alle Angaben und Texte sind freibleibend.
Ein Kompendium von Ende des 19. Jahrhunderts nebst einer historischen Bücherreihe vom Ende der 20-Jahre des vorvergangenen Jahrhunderts.
Weitere lesenswerte historische Werke über Naturgeschichte und -wissenschaften und Entdeckungen können Sie auch hier nachlesen.
Die “Geschichte der Erfindungen in Künsten und Wissenschaften” : Ein zusammengefaßter Querschnitt über einen Großteil des seinerzeit bekannten Wissens und der Naturerkenntnisse –
Eine historische Bücherreihe vom Ende der 20-Jahre des vorvergangenen Jahrhunderts in 4 Bänden.
Hinweis: In Teil 1 wird u.a. auf der Seite 94 die Erfindung des unechten Meerschaums von Christoph Dreiß erwähnt!
Ein Kompendium von Ende des 19. Jahrhunderts
Ein Fachvortrag, gehalten im Juni 2026 in Erfurt beim Thüringer Beauftragten für die Aufarbeitung der SED-Diktatur. Gleichwohl der Schwerpunkt dieser Ausarbeitung auf der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg liegt, wird doch ein einleitender Bezug auf die vorangegangenen zweieinhalb Jahrhunderte genommen.

Rücksetzung Content-Passwörter auf lokaler Workstation

Rücksetzung des bzw. der lokalen Nutzerpaßwörter
Wenn Sie auf den folgenden Seiten ein gültiges Reset-Paßwort ( hier: reset ) eintragen, werden ALLE bisher auf Ihrem Arbeitsplatz eingetragenen Paßwörter für die Arche-Nova-Website ersatzlos zurückgesetzt und Du kannst Dich nur nach einem erneuten Eintrag mit dem Dir bekannten User-Paßwort in die jeweiligen Unterseiten anmelden.
Hinweis: Eventuell muß dann die jeweilige, geänderte Unterseite nochmals in den lokalen Speicher geladen werden, damit die Rücksetzung des Paßwortes auf Deinem Arbeitsplatz tatsächlich erfolgen kann. Caching-Effekte, wie z.B. unveränderte Ansichten der Unterseiten, sind hier nicht auszuschließen; dies ist jedoch von den individuellen Einstellungen des lokalen Webbrowsers abhängig und keine Besonderheit einzelner Websites bzw. -unterseiten. Eine Anpassung auf dem Webserver selbst oder Übertragung benutzerspezifischer Paßwortdaten erfolgt nicht. Eventuell ist dann ein Löschen des lokalen Cache-Speichers hilfreich, dies obliegt jedoch ausschließlich in der Verantwortung des Nutzers.
Diese Rücksetzung ist ausschließlich client- also arbeitsplatzbezogen und betrifft NICHT eventuelle andere Arbeitsplätze.

Vor dem Hintergrund des Datenschutzes und der Wahrung der Vertraulichkeit empfehlen wir dringend, vor Verlassen Ihres Arbeitsplatzes diese Rücksetzung vorzunehmen.
Rücksetzung: Lokales User-Paßwort, alternativ das Teilbereichs-Paßwort

Rücksetzung Teilbereichs-Passwort auf lokaler Workstation – Bestätigung

Die finale Rücksetzung der lokalen Bereichs-Paßwörter auf den geschützten Produktivseiten reset” war erfolgreich und Du kannst Dich wieder mit den Dir bekannten User-Paßwörtern auf den geschützten Bereichen anmelden! Diese Paßwortabfrage erscheint solange, bis Du Dein Paßwort tatsächlich eingetragen hast!
Dein User-Paßwort wurde auf Deinem Arbeitsplatz komplett zurückgesetzt und kann/muß für die geschützen Seiten zumindest einmal neu eingegeben werden.
Hinweis: Eventuell muß dann die jeweilige, geänderte Unterseite nochmals in den Speicher geladen werden, damit die Rücksetzung des Paßwortes auf Deinem Arbeitsplatz tatsächlich erfolgen kann.

Anmerkung: Dieser Reset betrifft NICHT eventuelle andere lokale Arbeitsplätze und auch NICHT die lokalen Paßwörter der Unterseiten, welche separat zurückgesetzt werden müssen!
Du kannst diese Seite jetzt verlassen:

Rücksetzung Teilbereichs-Passwort auf lokaler Workstation

Paßwort-Resetting geschützter Teilbereiche der Unterseiten
Anmerkung: Dieser Reset betrifft NICHT eventuelle andere lokale Arbeitsplätze und auch NICHT die lokalen Paßwörter der kompletten Unterseiten, welche separat zurückgesetzt werden müssen!

Geschützt: Inkludierte separate Bereiche und Paßwörter

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Geschützt: Sitemaps – Komplett-Listenübersicht

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Geschützt: Wissenschaftliche Arbeiten aus früheren und neueren Zeiten

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Ortschronik – Fa. Thiel & Schuchardt GmbH, spätere ERU (Insta)

Vergangenes für Gegenwart und Zukunft sichtbar machen und bewahren!
– Dier Firma VEB Elektroinstallation Ruhla (vulgo “Insta”), ehemals Thiel & Schuchardt GmbH –
Ruhla hatte in den 1980er Jahren mehr Industriearbeitsplätze als Einwohner, war Sitz zweier Kombinatsstammbetriebe und war ein Schwerpunkt der Uhren-, Maschinen- und Elektroindustrie der DDR.
Diese Seite ist der Firma Elektroinstallation Ruhla (bei den Rühlern auch “Insta” genannt), ehemals Thiel & Schuchardt GmbH gewidmet.
Im Interesse der Authentizität haben wir den Text im Faksimile widergegeben. Etwaige Flecke auf dem Papier oder nicht kaschierte Risse in den Seiten bitten wir, uns nachzusehen.
Im übrigen mag es durchaus interessant sein, als vergleichenden Text die Darstellung von Ruhla um die Jahrhundertwende zu lesen; speziell die auf unserer Website hier die Beschreibung und Wertschätzung der damaligen Fa. Thiel & Schuchardt GmbH im Buch “Thüringen in Wort und Bild”.
Wie man sieht, ist der Text auf dieser vorliegenden Seite z,T, sehr politisch geprägt – das entsprach ganz einfach dem Zeitgeist und ohne einen Kotau vor den braunen, später roten Machthabern, war es undenkbar, etwas über Land und Leute und einen wehrwirtschaftlich bedeutsamen und später ‘volkseigenen’ Betrieb zu veröffentlichen… 🙁
Die teilweise sehr deutliche politische Haltung und ‘klassenkämpferische’ Stil der Autoren entsprach dem damaligem Zeitgeist; bedeutet jedoch keinerlei Wertung oder Parteinahme seitens des Arche Nova Ruhla e.V. und ist im historischen Kontext der seinerzeitigen Veröffentlichungen zu sehen.
Eine persönliche Erinnerungsschrift für den ehemaligen Betriebsführer Reinhold Höfig im Jahre 1945.
Im Zusammenhang mit der Entstehungzeit des nachstehenden Dokumentes verweisen wir auf die rechtlichen Informationen zu historischen Druckwerken, Schriften und Fotos auf dieser Site, speziell aus der Zeit 1933 – 1990.

XML-Sitemaps

XML-Übersicht aller inkludierten Unterseiten (XML-Sitemap, anklickbar)
Für kleine Monitore, z.B. Smartphones eventuell nicht oder nur bedingt auswertbar.

Alt-Ruhla – Geschichte um 1830

Ein Exzerpt aus einem Zeitzeugenbericht. Schon vor über weit über hundert Jahren ging’s in der Ruhl interessant, lustig und zielstrebig zu. Lesen Sie selbst 🙂
Im Interesse der Authentizizät haben wir Text in Faksimile widergegeben. Etwaige Flecke auf dem Papier oder nicht kaschierte Risse in den Seiten bitten wir, uns nachzusehen.
Quelle der Texte: Auszug aus: “Taschenbuch für Reisende durch den Thüringer Wald von Dr. Carl Herzog”, Verlag von W. Heinrichshofen, Magdeburg, 1902

105-jähriges Jubiläum Vereintes Ruhla

Die Vereinigung der beiden Ruhlas im Jahre 1921
Am 1. April 2021 bestand Ruhla als Einheitsgemeinde seit nunmehr 100 Jahren.
Anläßlich des 102. Jahrestages der Vereinigung der beiden Ortsteile wurde eine Gedenktafel enthüllt, die an dieses Ereignis erinnert.
Eine erste urkundliche Nennung Ruhlas im Erbbuch der Grafschaft Henneberg datiert aus dem Jahre 1355. Reste der schon 1183 urkundlich erwähnten kleinen romanischen Kapelle in der Gemarkung Glasebach oberhalb Ruhlas zeugen von wesentlich früheren Ansiedlungen.
Der Ursprung Ruhlas, im heutigen Flurbezirk “Alte Ruhl” gelegen, geht auf sogenannte “Waldschmiede” des 12./13. Jhdts. zurück, die zugleich Bergleute, Köhler und Schmelzer waren. Aus anstehendem Erz wurde bis etwa zu Beginn des 14. Jhdts. an Ort und Stelle Eisen erzeugt und daraus Blankwaffen hergestellt.
Bergbau und die Bearbeitung der geförderten Erze prägten das Bild Ruhlas. Infolge des entwicklungsbedingten Verfalls des Waffenschmiedehandwerks verlegte man sich um 1530 auf die Herstellung von Messerwaren. Etwa 200 Jahre lang war nun das Messerschmiedehandwerk in Ruhla dominierend.
Viele Jahrhunderte war Ruhla durch die Zugehörigkeit zu zwei Herzogtümern geteilt. Schon die Ersterwähnung von 1355 spricht von der “….die Ruhla halb”. So wird Ruhla 1640 im ernestinischen Teilungsprozess zwischen den Herzögen Ernst I. (“der Fromme”) von Sachsen-Gotha und Albrecht von Sachsen-Eisenach aufgeteilt. Dabei bildete der “Erbstrom” (auch “Rolla” oder “Ruhlaha” genannt) die natürliche Grenze. Dies, aber auch Konkurrenz (sich entwickelnde Industrie in Solingen), Absatz (erstarrte Innungsgesetze und Zollgrenzen) sowie die Abwanderung von ca. 80 Ruhlaer Familien der Messerschmiedezunft führten zum Niedergang des Ruhlaer Messerhandwerkes. Wurden Mitte des 17. Jahrhunderts verschiedene Innungssatzungen der Ruhlaer Messerschmiede aufgeführt, so wurde im Jahre 1819 die Messerschmiedeinnung aufgelöst. Vollständig ist dieses Handwerk zum Ende des 19. Jahrhunderts verschwunden.
Noch in der Blüte des Messerschmiedehandwerks wurde mit der artverwandten Pfeifenbeschlagfertigung der Grund zu einem neuen Erwerbszweig gelegt. Schon bald wurden in Ruhla komplette Tabakspfeifen hergestellt. Vor allem die Verwendung von Meerschaum und ab 1772 die Erfindung des Massemeerschaums, auch “Rühler Meerschaum” genannt, machten Ruhla weithin über seine Grenzen bekannt.
Kunstvoll geschnitzte Pfeifenköpfe von einzigartiger Schönheit sind heute im Orts- und Tabakpfeifenmuseum zu bewundern:
Mitte des 19. Jhdts. kam es zum großen Aufschwung der Pfeifenindustrie. Es wurden jährlich bis zu 23 Mio. Pfeifenköpfe und 15 Mio. komplette Pfeifen erzeugt im Wert von fast 2 Mio. Talern = 58 Mio. Euro. Mit dem Tod des letzten Meerschaumkopfschneiders (1981) starb das Tabakpfeifengewerbe in Ruhla gänzlich aus, nachdem es bereits Anfang des 20. Jhdts. fast vollständig erloschen war.
Aber auch als Badeort hatte sich Ruhla Mitte des 18. Jahrhunderts einen Namen gemacht. Die Entdeckung einer eisenhaltigen Quelle (“Rühler Stahlwasser“, 1737) und weiterer Mineralquellen (Eisensäuerlinge) sowie die spätere Errichtung eines Badehauses verhalfen Ruhla ab 1756 zu einem regen Badebetrieb.
Ebenso entwickelte sich Ruhla im 19. Jahrhundert zu einem Zentrum der Forstwirtschaft. 25 Jahre lang wirkte hier der Begründer der neuen Forstwirtschaft in Deutschland, Gottlob König.
Ein weiterer politischer Meilensteine in der Entwicklung Ruhlas war die Verleihung des Stadtrechts an beide Orte Ruhlas (1896) – Ruhla Gothaischen Anteils und Ruhla Weimarischen Anteils. Mit der Zerschlagung des Deutschen Kaiserreiches 1918 und der Ausrufung der Weimarer Republik (1919) gehörten nun beide Städte zum neu gegründeten Land Thüringen (1920). Am 1. April 1921 kam es zum Zusammenschluss der beiden Städte.
Folgend aus dem “Thüringer Gesetzblatt” vom 29. Juli 1920 (hier: Seite 2 des Faksimiles) und der “Ruhlaer Zeitung” vom 5. April 1921
Zwischen 1926 und 1928 entstand in Ruhla nach den Plänen des Bauhausarchitekten Thilo Schoder (1888-1979) ein einzigartiges Bauhausensemble mit Sozialwohnungen, Stadtcafe, Konsum und Spielplatz. Beispielgebend war, dass jede Wohnung in der Regel über zwei Zimmer, Küche, Toilette verfügte und im Dachgeschoss sich für jeden Treppenaufgang ein Gemeinschaftsbad befand, über dessen Benutzung ein Badeplan der Mieter entschied. Heute steht dieses einzigartige Bauwerk unter Denkmalschutz.

Viele Industriebetriebe prägten nun das Bild der Stadt Ruhla. In der Folge bildeten sich vor allen Dingen einige Großbetriebe der Metallverarbeitung heraus. Weit bekannt wurde die Uhrenindustrie und die Fahrzeugelektrik, die für das Erbstromtal zum größten Arbeitgeber wurden. Nach 1990 entstanden durch Auflösung der Uhrenwerke Ruhla im Rahmen der Privatisierung die Firma GARDÉ Uhren- und Feinmechanik Ruhla GmbH.

Mit Vollendung der strukturellen Gebietsreform 1994 gehören Thal und Kittelsthal als Ortsteile zu Ruhla. Heute ist die Berg- und Uhrenstadt Ruhla ausgezeichnet als “Staatlich anerkannter Erholungsort” und nach über 25 Jahren Stadtentwicklung ein gutes Stück weitergekommen. Leerstehende Häuser und Industriebrachen wurden abgerissen oder umgewandelt. Dem Gast bietet sich heute ein sehenswertes Stadtbild. Der überaus interessanten Geschichte Ruhlas wurde bei der Umwandlung vom reinen Industriestandort zum liebenswerten Wohn- und Ferienort, mit mittelständischen Betrieben, Rechnung getragen.
Bei einem Rundgang durch Ruhla kann man auch heute noch viele Zeugen der interessanten Geschichte erkennen.
Hier und so verliefen vor 1921 die damaligen Grenzen
Und zu guter Letzt: Die damalige, kaum vergangene Teilung im Spiegel des Ruhlaer Notgeldes

Inhaltssuche, Fragen und Hilfestellung – Technische Informationen

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Arche Nova Ruhla – Über uns

Der Verein Arche Nova Ruhla e.V. betreibt in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Ruhla das Orts- und Tabakpfeifenmuseum, den Seniorentreff Thal-Kittelsthal und den Naturerlebnispfad “Am Breitenberg”.

Mit zahlreichen Veranstaltungen wird zum einen das Museum zum Ort der Begegnung, zum anderen die Gemeinschaft von Jung und Alt gefördert sowie der Zusammenhang von Natur und Kultur an Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen als auch an Senioren vermittelt.

Neben den Museumstreffs sind auch die Projekte zum Erhalt des Naturerlebnispfades sowie die Seniorenveranstaltungen Schwerpunkte unserer Vereinsförderung.
Die Gründungsgeschichte des Vereins
Der Verein Arche Nova Ruhla e.V. wurde am 10. August 2006 von 8 Mitgliedern im Wohnzimmer des Vorsitzenden gegründet. Der Zweck zeigt sich schon im Beinamen: “… Verein für nachhaltige Entwicklung und lebensnahes Lernen e.V.” Damit hat der Verein von Anfang an eine vielfältige Tätigkeit.

Seit 2007 betreut unser Seniorenteam den Seniorentreff Thal/Kittelsthal. Damit finden auch Busfahrten und diverse Veranstaltungen statt.

Schon 2007 hatte der Verein gemeinsam mit Breitenbergschule, Forstrevier Breitenberg und der Stadt die Patenschaft für den Naturerlebnispfad am Breitenberg mit regelmäßigen Arbeitseinsätzen übernommen. Von 2008 bis 2017 leitete unser Umweltbildungsteam die Arbeitsgemeinschaft Naturdetektive an der Grundschule Ruhla. 2018 hat der Verein gemeinsam mit der Stadt Ruhla, der Breitenbergschule, dem Albert-Schweitzer-Gymnasium Ruhla, dem Forstrevier Breitenberg des Forstamtes Marksuhl sowie dem Naturpark Thüringer Wald sowie dem Geopark Inselsberg – Drei Gleichen einen Kooperationsvertrag zum Erhalt von Bildungs- und Tourismuseinrichtungen in der Natur unterschrieben. So finden wieder Arbeitseinsätze am Naturerlebnispfad am Breitenberg statt.

Seit 2008 betreibt unser Museumsteam das Orts- und Tabakpfeifenmuseum Ruhla. Seit 2019 pflegt der Verein mit seinen Mitgliedern auch die Ortschronik und sorgt für die Digitalisierung des Archivgutes.

Unsere Vereinstätigkeit hat viele Begegnungen zwischen Jung und Alt, zu Natur und Kultur, zu Tradition und Geschichte gefördert. So sind die Museumstreffs und die Seniorenfahrten ein fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Stadt Ruhla mit seinem Ortsteil Thal geworden. Im Jahre 2020 wirkten z.B. im Verein über 50 Mitglieder an den Aktivitäten mit.
Die Arbeit und die Ziele des Vereins
Ausgehend von den gesellschaftlichen Wirklichkeiten westlicher Industrienationen mit der dreifachen Entfremdung der Menschen – von der Natur, von den Mitmenschen und von sich selbst – und mit der erlebbaren Sinnkrise, dem Werteverfall bis in den Alltag sowie mit den unabsehbaren Auswirkungen auf die Mitwelt, schließen sich im ARCHE NOVA RUHLA e. V. interessierte Bürger aller Schichten zusammen, um in Ruhla eine außerschulische Bildungs- und Begegnungsstätte mit ganzheitlicher Prägung und modernen Pädagogikansätzen für lebensnahes Lernen und nachhaltige Entwicklung aufzubauen und zu betreiben.

Der ARCHE NOVA RUHLA e. V. eröffnet in einer Bildungs- und Begegnungsstätte den Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Senioren und anderen Teilnehmern die Möglichkeit, auf dem Fundament eigener praktischer Erfahrung und offengelegter Weltanschauung, eine lebenstüchtige, lebensbejahende, selbstbewusste und eigenverantwortliche Persönlichkeit sowie individuelle Gestaltungskompetenz in wichtigen gesellschaftlichen, ökologischen und sozialen Lebensfeldern im regionalem Umfeld mit Blick auf die europäische Kultur zu entwickeln.

Der zusammengesetzte Name „ARCHE NOVA RUHLA“ bringt einerseits die Grundüberzeugungen der Hoffnung und der Gerechtigkeit, wie sie im biblischen Bild der Arche Noah überliefert sind, zum Ausdruck und symbolisiert andererseits die aktive Auseinandersetzung mit innovativen Lebensweisen als nachhaltigen Lebensentwurf entgegen wahrgenommener gesellschaftlicher Fehlentwicklungen und Krisen. Sinnbildlich geht damit das Traditionelle der Arche-Zeit in Lebens- und Lernformen der Neuzeit auf. Die Weitergabe von Werten setzt deren Offenbarung und deren Prüfung vor der jeweiligen praktischen Lebenssituation voraus.

Der Verein ARCHE NOVA RUHLA e. V. ist ein Angebot für alle, die an einer soliden Bildung und einer ganzheitlichen Erziehung interessiert sind, welche sich an Werten und Normen eines guten Mensch-Natur-Verhältnisses, eines guten Mensch-Mensch-Verhältnisses sowie verantwortungsbewusst handelnder Menschen mit Gestaltungskompetenz im Lebensalltag orientiert.

Fazit und Credo: “Nicht die Asche bewahren sondern das Feuer weitertragen!”

(Aus der Präambel der Gründungssatzung des Arche Nova Ruhla e.V.)
Die aktuelle Satzung des Vereins, angenommen auf der Mitgliederversammlung vom 12. Mai 2025
Aus dem Ehrenbuch der Stadt Ruhla

Alt-Ruhlaer Geschichten

Alt-Ruhlaer und Thüringer Geschichten und Sagen (eine kleine Auswahl)
– Auch einige weise Ratschläge und Lustiges aus alten und neuen Zeiten
Wie’s früher mal in der Ruhl aussah
Der Wunderdoktor von Thal
Ludwig Storch, “Vörwerts Häns”, Ausgabe 1855, reproduziert von Google (siehe auch die ersten beiden Einstiegsseiten).
Noch mehr von und über unseren Heimatdichter können Sie hier erfahren und nachlesen.
Was die Rühler so erzähl(t)en
Kernige deutsche Landsknechtssprüche – mit einem Funken Wahrheit darin 😉

Zwei literarische Vorträge zur 300-Jahrfeier Concordia

Zwei literarische Vorträge anläßlich der 300-Jahrfeier in der Concordia-Kirche

Eröffnungsveranstaltung zur 300-Jahrfeier Concordia

Eröffnungsveranstaltung anläßlich der 300-Jahrfeier in der Concordia-Kirche

Festumzug zur 300-Jahrfeier Concordia

Großer Festumzug in der Ruhl anläßlich der 300-Jahrfeier in der Concordia-Kirche

Festgottesdienst zur 300-Jahrfeier Concordia

Großer Festgottesdienst zur 300-Jahrfeier in der Concordia-Kirche

Kirmesgottesdienst zur 300-Jahrfeier Concordia

Kirmesgottesdienst in der Ruhl anläßlich der 300-Jahrfeier in der Concordia-Kirche

Klavierkonzert zur 300-Jahrfeier Concordia

Klavierkonzert anläßlich der 300-Jahrfeier in der Concordia-Kirche

Orgelkonzert zur 300-Jahrfeier Concordia

Ein Orgelkonzert anläßlich der 300-Jahrfeier in der Concordia-Kirche

Das Rühler Orts- und Tabakpfeifenmuseum

Bitte wähle die gewünschten Punkte im zugeordneten Menü oben aus

Die Kirchen in Ruhla – Concordiakirche

Anläßlich ‘runder’ Jubiläen herausgegebene Festschriften und ein Querverweis zu diversen Veranstaltungen
Ein Auszug aus einem bau- und kunstgeschichtlichen Werk. Interessanterweise wird hier – neben dem Ortsmuseum – ausschließlich Bezug auf die Concordiakirche genommen. Dies mag vornehmlich der seinerzeitigen Teilung geschuldet sein.
Vielen Dank an Herrn Joachim Kley, Ruhla, für die Bereitstellung der Videos.

Ortschronik – Widmung für Berthold Schlothauer im Jahre 1943

Vergangenes für Gegenwart und Zukunft sichtbar machen und bewahren!
Wie auch in den anderen großen Unternehmen Ruhlas erhielten der Betriebsführer resp. die Geschäftsleitung der C&F Schlothauer GmbH auch in schwerer Zeit – oder vielleicht auch gerade deswegen – eine sehr schöne und individuell gestaltete, persönliche Widmung von ihrer Belegschaft.
Im Interesse der Authentizität haben wir den Text in Faksimile wiedergegeben. Etwaige Flecke auf dem Papier oder nicht kaschierte Risse in den Seiten bitten wir, uns nachzusehen.

Zinsaufstellung Anno 1843

Ein Kapitalisten- und Geldleute-Handbuch
Ein zur damaligen Zeit (Erscheinungsjahr 1843) für Gewerbetreibende jeder Art sehr wichtiges Nachschlage- und Kontrollwerk. Wie das Titelblatt sicherlich sehr richtig schreibt : “Unentbehrliches Hülfsmittel für Bankiers, Juristen, Capitalisten, Rechnungsbeamte, Revisoren und Geschäftsmänner.” Damals gab’s eben noch keinen PC mit Buchhaltungs- und Banksystemen. Und kein Smartphone mit Apps. Und auch noch kein “Kommunistisches Manifest”!
Viel Spaß beim Nachrechnen. Für den Reichstaler (er entsprach später drei Reichsmark in Gold) kann man auch problemlos jede andere Währung einsetzen …

Ruhlaer Wochenblätter aus den 1860er und -70er Jahren (in Bearbeitung)

Das “Ruhlaer Wochenblatt” ist der Vorläufer der späteren “Ruhlaer Zeitung” bzw. des “Nachrichtenblattes des Stadtrates der Stadt Ruhla”. Das Blatt erschien wöchentlich von August 1868 bis März 1875 und wurde übergangslos in den Nachfolger überführt.
Die Dateien sind aufgrund der Datenmenge – trotz Komprimierung – recht groß. Wir bitten daher um ein wenig Geduld beim Aufruf.
Im Interesse der Authentizität haben wir den Text in Faksimile widergegeben. Etwaige, altersbedingte Flecke auf dem Papier oder nicht kaschierte Risse in den Seiten bitten wir daher, uns nachzusehen.
Die Datenvolumina der hier hinterlegten Jahresbände – jeder enthält mehrere hundert Doppelseiten und jeweils im DIN-A2-Format – betragen im Schnitt ca. 300 MB. Eine nachträgliche Bearbeitung der digitalisierten Rohdaten, es handelt sich hier auschließlich um Grafikdateien, mittels Text- und Grafikerkennung ist aufgrund des z.T. sehr schlechten Erhaltungszustandes der Originale nur mit unvertretbar hohem und manuellem Aufwand möglich.
Vor diesem Hintergrund bitten wir um Verständnis über die zwangsläufig ungewohnt lange Ladezeit und wünschen Ihnen trotzdem einen ungetrübten Lesespaß.
😉 … in Bearbeitung … 😉
😉 … in Bearbeitung … 😉
😉 … in Bearbeitung … 😉

Geschützt: Rühler Pantoffelkino – Historische Filme, Videos und Theaterstücke

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Rühler Kirchen, Schulen und Protestantismus

Eine kurze Beschreibung aus dem Jahre 1759 über Ruhla und die Rühler, ihre Kirchen und Schulen.
Ferner ein sehr umfangreiches Werk von 1926/27 über die Geschichte des Protestantismus.
Ein sehr umfangreiches, detailliertes und reich bebildertes Sammelwerk über die Geschichte des Protestantismus aus damaliger – deutscher – Sicht. Die Erstauflage dieses Werkes erschien zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Der erste Teil befaßt sich vorzugsweise mit der geschichtlichen Entwicklung von den Anfängen bis zum 19. Jahrhundert. Im zweiten Teil wird die Zeit des 19. Jahrhunderts behandelt.

Der enthüllte Protestantismus

Eine durchaus bibliophile Rarität: das Faksimile einer Streitschrift für den Katholizismus aus dem Jahre 1844, also fast zeitgleich mit dem Erscheinen des “Pfaffenspiegel” von Corvin. Ferner sei auf ein sehr umfangreiches Werk aus dem Jahre 1926 über die Geschichte des Protestantismus verwiesen.
Möge sich der geneigte und kritische Leser seine eigene Meinung und Wertung bilden!